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Bodyforming

Was ist Bodyforming und welche Methoden gibt es?

Bodyforming bedeutet nichts anderes als Körperformung, also die gezielte Gestaltung der Silhouette. Ein Gewichtsverlust steht hier nicht im Vordergrund, sondern die Behandlung lokaler Fettdepots und die Veränderung der Körperkonturen.

Der Unterschied zwischen subkutanem und viszeralem Fett

Fettgewebe erfüllt mehrere wichtige Aufgaben: Es schützt unsere Organe, speichert Wärme und bildet die Energiereserve des Körpers. Fett ist also keineswegs schlecht, es ist sogar lebensnotwendig.

Allerdings kann es bei ungesunder Ernährung und Bewegungsmangel zu einem Überschuss an Fettgewebe kommen. Das viszerale Fett liegt im Bauchraum und schützt die inneren Organe. Subkutanes Fett liegt direkt unter der Haut. Beides nimmt mit dem Gewicht zu, das viszerale Fett produziert jedoch Hormone, die sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken.

Subkutanes Fett stellt in der Regel kein gesundheitliches Risiko dar. Allerdings ist genau dieses Fett dafür verantwortlich, dass wir „aus der Form geraten“. Fettdepots an Hüfte, Armen, Schenkeln oder Kinn sind auf Fettgewebe unter der Haut, also subkutanes Fett, zurückzuführen.

Bodyforming Methoden für subkutanes Fettgewebe

Es gibt verschiedene Methoden, die Körperkonturen formen und Proportionen ausgleichen können. Dies kann aktiv oder passiv geschehen, invasiv oder nicht-invasiv. Welche Methode die richtige ist, hängt von den individuellen Voraussetzungen und Wünschen ab.

Die wichtigsten Methoden im Überblick:

  • Sport: Vor allem Krafttraining, Pilates und Yoga formen und straffen gleichzeitig die Körperkonturen. Die älteste aller Bodyforming Methoden hat gleich mehrere Vorteile: Bewegung hält gesund, verbrennt Kalorien und bringt sogar die Seele in Balance. Regelmäßiger Sport sollte vor jeder anderen Maßnahme stehen. In manchen Fällen können Veranlagung oder eine zurückliegende Schwangerschaft jedoch zu lokalen Fettdepots führen, denen mit Sport allein nicht beizukommen ist.
  • Injektionslipolyse: Die sogenannte Fett-weg-Spritze enthält den Wirkstoff Phosphatidylcholin, der aus der Sojabohne gewonnen wird. Die Methode eignet sich nur für kleine Fettansammlungen und deshalb nicht für übergewichtige Menschen.
  • Kryolipolyse: Bei der Kryolipolyse werden lokale Fettdepots gezielt an Ort und Stelle mit Kälteapplikatoren behandelt. Das nicht-invasive Verfahren kann auch bei mäßigem Übergewicht zur Anwendung kommen und führt nicht zu Ausfallzeiten.
  • Liposuktion: Die Liposuktion ist ein invasiver Eingriff, bei dem das Fettgewebe mit einer Kanüle abgesaugt wird. Eine Fettabsaugung eignet sich auch für größere Fettdepots.
  • Bodylifting: Ein professionelles Bodylifting wird unter Vollnarkose vorgenommen und birgt die damit einhergehenden Risiken für die Gesundheit. Der Vorteil des Verfahrens ist, dass es auch bei Hautschürzen nach einer starken Gewichtsabnahme eingesetzt werden kann.